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Neuigkeiten

Newsletter 21.07.2016

Neufang Akademie News 13/2016

Die Themen der heutigen News sind:

  • Altersvorsorgeaufwendungen - Keine vorweggenommene Wer­bungs­kosten
  • Einführungsseminar für Berufsanfänger
  • Wiederholungsseminar: Kanzleiveräußerung, Kanzleinachfolge, Kanz­leierweiterung bei Steuer­be­ratern

Altersvorsorgeaufwendungen - Keine vorweggenommene Wer­bungs­kosten
Sage und schreibe fünf Jahre hat das BVerfG gebraucht, um über die Verfassungsbeschwerden zu entscheiden. Das Ergebnis vorweg: Die Verfassungsbeschwerden wurden nicht zur Ent­scheidung angenommen (BVerfG, Beschlüsse vom 14.6.2016 2 BvR 290/10, 2 BvR 323/10). [mehr]

Einführungsseminar für Berufsanfänger
Noch ein kurzer Hinweis auf die Seminare „Einführungsseminar Berufsanfänger“, welche
- vom 30.8. - 3.9.2016 in Calw
- vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw
stattfinden. Dies ist eines unserer Klassikerseminare, welches wir bereits seit über 25 Jahren anbieten. Derzeit sind nur noch wenige Plätze frei. Wie in jedem Jahr werden zwei Seminare angeboten.

Wiederholungsseminar - Kanzleiveräußerung, Kanzleinachfolge, Kanz­leierweiterung bei Steuer­be­ratern
Der richtigen Rechtsform ist nicht nur unter dem Aspekt der Haftung, sondern auch der Kanzlei­nachfolge eine erhebliche Bedeutung beizumessen. [mehr]

Newsletter 15.07.2016

Neufang Akademie News 12/2016

Die Themen der heutigen News sind:

  • Erbschaftsteuer - Wie geht es weiter?
  • Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
  • Verpächterwahlrecht
  • BFH verneint erneut Steuerbelastung bei gleitender Vermögens­über­gabe
  • EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanforderungen beim Vorsteuerabzug
  • Einführungsseminar für Berufsanfänger vom 30.8. - 3.9.2016 oder vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw

Erbschaftsteuer - Wie geht es weiter?
Erwartungsgemäß hat der Bundesrat am 8.7.2016 das vom Bundestag bereits beschlossene Gesetz blockiert und entschieden, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Dieser wird sich dann im Herbst mit dem Gesetz erneut beschäftigen. Die vom Bundesrat aufgegriffenen Punkte können aus unserer Sicht genau so wenig wie die beschlossenen Regelungen zum Verwaltungsvermögen überzeugen. Fatal ist, dass der Bundesrat die geplante Änderung des Bewertungsgesetzes hinsichtlich des Kapitalisierungsfaktors des § 203 BewG gleichfalls ablehnt, obwohl es aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus zu Überbewertungen im vereinfachten Ertragswertverfahren kommt. [mehr]

Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
Der BFH hat mit Urteil vom 9.6.2015 entschieden, dass Zinsen auf Rentennachzahlungen keine Einkünfte nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG, sondern solche nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG darstellen, die der Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) mit Günstigerprüfung unterliegen. [mehr]

Verpächterwahlrecht
Wird ein Betrieb im Wege der Generationennachfolge teilentgeltlich übergeben, geht das Ver­pächterwahlrecht (vgl. § 16 Abs. 3b EStG) auf den Erwerber über. Dies gilt bei Teilentgeltlichkeit selbst dann, wenn das Teilentgelt das Kapitalkonto übersteigt. [mehr]

BFH verneint erneut Steuerbelastung bei gleitender Vermögens­über­gabe
Erneut beschäftigte sich der BFH mit der sog. gleitendenden Vermögensübergabe und der Frage, ob § 6 Abs. 3 und Abs. 5 EStG im engen zeitlichen Zusammenhang anzuwenden sind. Der IV. Senat verteidigt dabei seine restriktive Auffassung entgegen der Finanzverwaltung und wendet sich damit explizit gegen den Nichtanwendungserlass. [mehr]

EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanforderungen beim Vorsteuerabzug
Der BFH hat mit zwei aktuellen Beschlüssen dem EuGH im Wesentlichen die Frage vorgelegt, ob eine Rechnung mit der Adresse eines „Briefkastensitzes“ zum Vorsteuerabzug berechtigt. [mehr]

Einführungsseminar für Berufsanfänger vom30.8. - 3.9.2016 oder vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw
Seit Jahren bewährt!
Ziel dieses Seminares ist es, den Berufsanfängern, welche im Aug./Sept. 2016 mit ihrer Ausbildung beginnen, einen Kurzüberblick über die Steuerarten zu geben und sie in die Lage zu versetzen, selbstständig eine Buchhaltung bearbeiten zu können. Deswegen wird die notwendige Theorie anhand praktischer Fälle vermittelt. [mehr]

Wir gehen nun davon aus, dass dies die letzten News vor den Ferien sind. Aber wer weiß schon, was im Steuerrecht überraschendes passiert? Trotzdem wünschen wir Ihnen schon heute einen erholsamen Urlaub bei bestem Wetter (ohne Steuerrecht und ungebetene Störungen durch die Kanzlei).

Newsletter 05.07.2016

Neufang Akademie News 11/2016

Die Themen der heutigen News sind:

  • Erbschaftsteuer
  • Verfassungsmäßigkeit des § 20 Abs. 9 EStG
  • Neues zur Steuerfreiheit bei Fahrschulen
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2016
  • Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell IV/2016

Erbschaftsteuer
Am Montag, den 20.6.2016 wurde eine Einigung durch die Herren Schäuble, Gabriel und Seehofer verkündet. Die Ergebnisse dieser Einigung sind auf unserer Homepage hinterlegt und wurden am 21.6.2016 mit unseren News mitgeteilt, soweit Sie diese - kostenfrei - beziehen. Bereits am Freitag, den 24.6.2016 wurde im Bundestag über die Empfehlung des Finanzausschusses, die von den GRÜNEN abgelehnt wurde, abgestimmt und mit den Stimmen der Koalition beschlossen. [mehr]

Verfassungsmäßigkeit des § 20 Abs. 9 EStG
In BerP 2016 Seite 114 wurde auf die damals anhängige Verfassungsbeschwerde hingewiesen. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch die Beschwerde  nicht zur Entscheidung angenommen (Beschluss vom 24.03.2016 Az. 2 BvR 878/15). [mehr]

Neues zur Steuerfreiheit bei Fahrschulen
Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat in einem AdV-Beschluss die Auffassung vertreten, dass Umsätze einer Fahrschule unter Berufung auf das Unionsrecht nach Art. 132 Abs. 1 Buchstabe j MwStSystRL möglicherweise in vollem Umfang von der Umsatzsteuer zu befreien seien - damit auch soweit sie auf die Erlangung der Fahrerlaubnis der Klassen A und B entfällt. Die Finanzverwaltung gewährt gegenwärtig eine Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 UStG nur für die Führerschein-Klassen C, CE, D, DE, D1, D1E, T und L. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2016
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Artur Bieger, Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Dipl.-Finanzwirt (FH) Marko Pircher oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell IV/2016
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock, Jens Ihrig, M.A., Steuerberater oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater. [mehr]

Beratungspraxis 05.07.2016

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2016

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Änderungssperre bei Prüfungsanordnung
  • GoBD in der Beratungspraxis
  • Manipulationsmöglichkeiten bei Registrierkassen
  • Schätzungen in der Betriebsprüfung
  • Fallstudie zur Betriebsaufspaltung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Artur Bieger, Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Dipl.-Finanzwirt (FH) Marko Pircher oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
    - Häusliches Arbeitszimmer rechtfertigt nicht Berück­sichti­gung der Aufwendungen für Neben­räume
    - Sofortabzug eines Disagios
    - Rechte und Pflichten bei einer Umsatzsteuer-Sonder­prüfung und Umsatzsteuer-Nachschau
  • Änderungssperre bei Prüfungsanordnung
    In der Beratungspraxis ergibt sich im Rahmen einer Betriebsprüfung häufig die Frage nach einer Änderungssperre i. S. des § 173 Abs. 2 AO und der Verjährungshemmung i. S. des § 171 Abs. 4 AO. Diese Probleme und die Auswirkung der Prüfungsanordnung hierauf werden an­hand eines Beispielsfalls verdeutlicht.
  • GoBD in der Beratungspraxis
    Die GoBD interpretieren und konkretisieren die gesetzlichen Reglungen und stellen den Versuch dar, diese für die Praxis einheitlich handhab­bar zu de­finieren. Bei Betriebsprüfungen stehen – gerade bei bargeldintensiven Betrieben – die Voraussetzungen, welche die GoBD an die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung stellen, vermehrt im Fokus. Diese werden, vor allem im Hinblick auf die Pflichten des steuerlichen Beraters, aufgearbeitet.
  • Manipulationsmöglichkeiten bei Registrierkassen
    Die Finanzverwaltung sieht in den heutigen technischen Möglichkeiten zur Mani­pulation von digitalen Grundaufzeichnungen, wie z. B. Kassenauf­zeich­nungen, ein ernstzunehmendes Problem für den gleichmäßigen Steuer­voll­zug. Aufgrund der fortschreitenden Technisierung ist es heutzutage problem­los möglich, dass digitale Grundaufzeichnungen unerkannt gelöscht oder ge­ändert werden können. Konkrete Erkenntnisse gibt es bereits, man denke z. B. an Warenwirtschaftsprogramme, wie sie teilweise bei Apotheken eingesetzt werden oder wurden.
    Daher werden die typischen Kassenmanipulationen in der Praxis sowie der Versuch des Gesetzgebers diese einzudämmen, aufgezeigt.
  • Schätzungen in der Betriebsprüfung
    Bei der Durchführung von Betriebsprüfungen - insb. bei bargeldintensiven Betrieben - gewinnt die Problematik der Schätzungen zunehmend an Be­deutung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen genießen bargeldintensive Betriebe ohnehin nicht das größte Vertrauen in Sachen Steuer­ehr­lichkeit; zum anderen bestehen heute vor allem im Bereich der elektronischen Registrierkassen umfangreiche Manipulationsmöglichkeiten.
    Für den Prüfer stellen Hinzuschätzung ein, gemessen am Aufwand, ver­gleichs­weise einfaches und schnelles Mehrergebnis dar. Insofern gilt es für den Berater die rechtlichen Grundlagen, insbesondere bezüglich der Schätzungsbefugnis des Prüfers, zu beherrschen.
  • Fallstudie zur Betriebsaufspaltung
    Ein typisches Praxisproblem bei der Begründung einer Betriebsaufspaltung ist die Frage, ob der Firmenwert des bisherigen Unternehmens auf das neue Betriebsunternehmen übergeht. Nicht selten wird diese Frage im Rahmen von Betriebsprüfungen aufgeworfen, denn sodann liegt eine verdeckte Einlage bei der Betriebs-GmbH (mit der Folge der Er­höhung der Anschaffungs­kosten) und laufender Gewinn beim nunmehrigen Besitzunter­nehmen vor.
    Ein weiteres Problem betrifft das Ende der Betriebsaufspaltung: Wie können die Anteile an der Betriebs-GmbH möglichst steueroptimal verkauft werden?
    Diese zwei Praxisprobleme sollen anhand einer Fallstudie dargestellt werden.

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Ermittlung des Veräußerungsgewinns bei einem privaten Veräußerungsgeschäft
  • Berücksichtigung volljähriger Kinder
  • Drittaufwand und abgekürzter Zahlungs- und Vertragsweg

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock, Jens Ihrig, M.A., Steuerberater oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

  • Aktuelle Rechtsprechung
    - Nutzungsausfallentschädigung für einen betrieblichen Pkw
    - Häusliches Arbeitszimmer rechtfertigt nicht Berücksichtigung der Aufwendungen für Nebenräume
    - Sofortabzug eines Disagios
    - Ansatz des Sachbezugswerts bei Zuschüssen zu arbeitstäglichen Mahlzeiten
    - Eigene Berufshaftpflichtversicherung einer Rechtsanwalts-GbR
    - Entfernungspauschale bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
    - Feststellung der Bebauungs- und Vermietungsabsicht bei unbebauten Grundstücken
    - Rentenbeginn bei Erwerbsminderungsrenten nach vorherigem Bezug erstattungspflichtigen Krankengeldes
    - Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen
    - Scheidungsfolgekosten sind keine außergewöhnliche Belastungen
    - Ertragsteuerliche Behandlung von Entlassungsentschädigungen
    - Kindbezogene Berechnung des Differenzkindergeldes
    - Persönliche Anspruchsberechtigung bei grenzüberschreitenden Sachverhalten beim Kindergeld
  • Ermittlung des Veräußerungsgewinns bei einem privaten Veräußerungsgeschäft
    In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, wann die Veräußerung von Grundstücken steuer­pflichtig nach § 23 EStG ist und welche Ausnahmeregelungen es gibt. Außerdem wird die Ermittlung des Gewinns nach § 23 Abs. 3 EStG dargestellt.
  • Berücksichtigung volljähriger Kinder
    Nach mehreren Urteilen musste das BMF seine Aussagen zur Erwerbstätigkeit von volljährigen Kindern überdenken. Am 8.2.2016 ist hierzu ein überarbeitetes BMF-Schreiben veröffentlicht worden. Für die Gewährung von Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag werden diese erfreulichen Entscheidungen des BFH im Kontext von § 32 bzw. §§ 62 ff. EStG erläutert.
  • Drittaufwand und abgekürzter Zahlungs- und Vertragsweg
    Grundsätzlich kann Aufwendungen nur derjenige als Betriebsausgaben oder Wer­bungskosten geltend machen, der Einkünfte erzielt. Soweit ein Dritter die Aufwendungen trägt, ist zu prüfen, ob sie bei demjenigen abzugs­fähig sind, der die Einkünfte erzielt oder ob nicht abzugsfähiger Dritt­auf­wand vorliegt. Dies soll anhand von einigen Beispielen erläutert werden.
Newsletter 21.06.2016

Neufang Akademie News 10/2016

Einigung bei der Erbschaftsteuer erzielt!
Am Montag, den 20.6.2016 wurde eine Einigung bei der Erbschaftsteuer durch Bundes­finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) verkündet. Diese ist als Anlage beigefügt. [mehr]