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Neuigkeiten

Beratungspraxis 26.04.2017

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 5/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht (IDW S 13)

Die Arbeitsgemeinschaft wird geleitet durch Achim Dörner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Certified Valuation Analyst.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen

  • Haftung des Steuerberaters bei Insolvenzdelikten
    Die Grundsätze dieses neuen Urteils des BGH werden erläutert. Besprochen wird ein Arbeits­blatt zur Vermeidung solcher Ansprüche

Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung zur Bestimmung von Ansprüchen im Familien- und Erbrecht (IDW S 13)
Zu diesem Thema hat das IDW im Juni 2016 einen neuen Standard, den IDW S 13, heraus­gegeben. Dieser geht insbesondere vor dem Hintergrund neuerer Rechtsprechung des Bundesge­richtshofs auf die besonderen rechtlichen Vorgaben ein, die bei der Verwendung von Unter­nehmenswerten im Falle der Ermittlung von Ausgleichsansprüchen bei Scheidungen, Erbausein­andersetzungen oder Pflichtteilsstreitigkeiten zu berücksichtigen sind. Gleiches gilt beim Aus­scheiden aus einer Gesellschaft oder als Vorbereitung eines Unternehmensverkaufs/-kaufs. Im Fokus der Veranstaltung stehen primär diese rechtlichen Vorgaben und deren Auswirkungen auf die Ansprüche bzw. Verpflichtungen Ihrer Mandanten. Sie richtet sich daher explizit nicht nur an Bewertungsspezialisten, sondern vielmehr an alle Steuerberater/innen, deren Mandanten von den genannten erb- oder familienrechtlichen Sachverhalten betroffen sein können. In der Praxis zeigt sich, dass Sie durch Kenntnis der spezifischen Regelungen gerade in diesen Aspekten - abseits von technischem Bewertungs-Know-How - einen Mehrwert für Ihre Mandanten erzielen können. In der Veranstaltung werden unter anderem die folgenden Aspekte besprochen:

  • Relevante Bewertungsstichtage und anzuwendende Perspektive der Bewertung
  • Bewertungsmethoden und Methodenstetigkeit
  • Besonderheiten bei der Überleitung vom Unternehmenswert zum tatsächlichen Ausgleichs- oder Auseinandersetzungsanspruch, wie insbesondere die Berücksichtigung von
    - Finanzierungseffekten,
    - Ertragssteuereffekten,
    - etwaigen gesellschaftsvertraglichen Abfindungsklauseln sowie
    - Auswirkungen der Geldentwertung.

Diese Arbeitsgemeinschaft findet teilweise aus organisatorischen Gründen erst nach der Arbeitsgemeinschaft 6/2017 (diese ist dann im Juni) statt. Es ist folgende Einteilung vorge­sehen:

03.05. Bad Dürkheim (AG 5/2017)

04.05. Müllheim (AG 5/2017)

05.05. Offenburg (AG 5/2017)

06.05. Lauchringen (AG 5/2017)

08.05. Donaueschingen (AG 5/2017)

09.05. Leonberg (AG 5/2017)

09.05. Rottenburg (AG 6/2017)

10.05. Baden-Baden (AG 5/2017)

11.05. Balingen (AG 5/2017)

11.05. Pforzheim (AG 6/2017)

15.05. Freiburg (AG 5/2017)

15.05. Heidelberg (AG 6/2017)

16.05. Bad Krozingen (AG 5/2017)

16.05. Calw (AG 6/2017)

17.05. Singen (AG 6/2017)

17.05. Stockach (AG 6/2017)

22.05. Schweinfurt (AG 5/2017)

22.05. Würzburg (AG 5/2017)

22.05. Reutlingen (AG 6/2017)

23.05. Karlsruhe (AG 5/2017)

29.05. Neckarsulm (AG 5/2017)

 

30.05. Rottenburg (AG 5/2017)

30.05. Leonberg (AG 6/2017)

31.05. Bad Dürkheim (AG 6/2017)

31.05. Baden-Baden (AG 6/2017)

01.06. Pforzheim (AG 5/2017)

01.06. Balingen (AG 6/2017)

19.06. Heidelberg (AG 5/2017)

19.06. Freiburg (AG 6/2017)

19.06. Schweinfurt (AG 6/2017)

19.06. Würzburg (AG 6/2017)

20.06. Calw (AG 5/2017)

20.06. Bad Krozingen (AG 6/2017)

20.06. Karlsruhe (AG 6/2017)

21.06. Singen (AG 5/2017)

21.06. Stockach (AG 5/2017)

22.06. Müllheim (AG 6/2017)

22.06. Offenburg (AG 6/2017)

24.06. Lauchringen (AG 6/2017)

26.06. Reutlingen (AG 5/2017)

26.06. Neckarsulm (AG 6/2017)

26.06. Donaueschingen (AG 6/2017)

Newsletter 07.04.2017

Neufang Akademie News 6/2017

Die Themen der heutigen News sind:
  • Auswirkungen der Teilnahme an Bonusprogrammen der Kranken­ver­sicherung auf die Einkommensbesteuerung
  • Ermittlung der zumutbaren Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG
  • § 27 Abs. 19 UStG wurde durch BFH bestätigt
  • Unternehmereigenschaft im kommunalen Bereich
  • Umsatzsteuersteuerliche Organschaft in der Insolvenz

Auswirkungen der Teilnahme an Bonusprogrammen der Krankenver-sicherung auf die Einkommensbesteuerung
Der BFH hat entschieden, dass eine Erstattung aufgrund eines Bo­nus­pro­gramms nach § 65a SGB V nicht zu einer Kürzung der abzugs­fähi­gen Vor­sorge­auf­wendungen führt. Mit dem BMF-Schreiben vom 6.12.2016 wendet die Verwaltung diese Rechtsprechung an. [mehr]

Ermittlung der zumutbaren Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG
Bei den allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen nach § 33 EStG ist nur der Teil der Aufwendungen abzugsfähig, der die zumutbare Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG übersteigt. Die zu­mutbare Belastung wird dabei in drei Stufen nach einem bestimmten Prozentsatz des Gesamt­be­trags der Einkünfte und ab­hängig von Familienstand und Kinderzahl bemessen. [mehr]

§ 27 Abs. 19 UStG wurde durch BFH bestätigt
Der BFH hat mit dem Urteil vom 23.2.2017 einen klassischen Bauträgerfall im Hinblick auf § 27 Abs. 19 UStG wie folgt entschieden: Eine Umsatzsteuerfestsetzung kann nach § 27 Abs. 19 Satz 1 UStG gegenüber dem leistenden Handwerker zwar (zu seinem Nachteil) geändert werden, aber nur dann wenn dem Handwerker ein abtretbarer Anspruch auf Zahlung der gesetzlich ent­standenen Umsatz­steuer gegen den Leistungsempfänger (Bauträger) zusteht. [mehr]

Unternehmereigenschaft im kommunalen Bereich
Bis zum StÄndG 2015 knüpfte die Umsatzsteuerpflicht von juristischen Personen des öffent­lichen Rechts (jPöR) gem. § 2 Abs. 3 UStG a. F. an das Vorliegen eines Betriebs gewerblicher Art i. S. des § 4 KStG an. Dabei war maßgebend, dass wirtschaftlich selbstständige Einheiten nachhaltig tätig sind. [mehr]

Umsatzsteuersteuerliche Organschaft in der Insolvenz
Mit Insolvenzeröffnung beim Organträger endet stets die Organschaft, da die Voraussetzungen der finanziellen Eingliederung nicht mehr erfüllt sind. Dies gilt auch wenn vom Insolvenzgericht die Eigenverwaltung nach §§ 270 ff. InsO angeordnet wurde. [mehr]

Newsletter 21.03.2017

Neufang Akademie News 5/2017

Die Themen der heutigen News sind:
  • Großer Senat des BFH verwirft den Sanierungserlass des BMF
  • Behandlung von Auszahlungen aus öffentlich-rechtlichen Schweizer Pensionskassen
  • Keine Besteuerung für Zeiten der Fahruntüchtigkeit bei der privaten PKW-Nutzung
  • Auswirkungen der Teilnahme an Bonusprogrammen der Krankenversicherung auf die Einkommensbesteuerung
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 4/2017

Großer Senat des BFH verwirft den Sanierungserlass des BMF
Der Große Senat des BFH hat zu der umstrittenen Frage Stellung genommen, ob der Sanierungserlass, der es der Finanzverwaltung ermöglicht, bestimmte Unternehmensgewinne aus Billigkeitsgründen von der Besteuerung freizustellen, mangels gesetzlicher Rechtsgrundlage ein unzulässiges Sanierungsprivileg darstellt. [mehr]

Behandlung von Auszahlungen aus öffentlich-rechtlichen Schweizer Pensionskassen
In BerP 2017 Seite 76 wurde auf die neue Konsultationsvereinbarung hingewiesen. Nach dieser sind Leistungen aus dem Überobligatorium der zweiten Säule der betrieblichen Schweizer Alters­vorsorge zuzuordnen, so dass Einkünfte aus § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG und bei einer Kapitalauszahlung solche i. S. von § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der jeweiligen Fassung (damit oftmals steuerfrei) vorliegen. [mehr]

Keine Besteuerung für Zeiten der Fahruntüchtigkeit bei der privaten PKW-Nutzung
Im Urteilsfall des FG Düsseldorf wurde ein Pkw an einen Arbeitnehmer überlassen und der Nutzungs­vorteil wurde mit der 1 %-Regelung versteuert. Dieser erlitt einen Hirn­schlag und der behandelnde Arzt hat für mehrere Monate ein Fahr­verbot aus­ge­sprochen. Das Fahrverbot wurde durch eine Fahrschule wieder auf­ge­hoben. [mehr]

Auswirkungen der Teilnahme an Bonusprogrammen der Krankenver-sicherung auf die Einkommensbesteuerung
Der BFH hat entschieden, dass eine Erstattung aufgrund eines Bo­nus­pro­gramms nach § 65a SGB V nicht zu einer Kürzung der abzugs­fähi­gen Vor­sorge­auf­wendungen führt. Mit dem BMF-Schreiben vom 6.12.2016 wendet die Verwaltung diese Rechtsprechung an. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 4/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Michael Busch, Richter am Finanzgericht, Dipl.-Finanzwirt (FH) Simon Hartmann, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Teresa Urban, Steuerberater. [mehr]

Beratungspraxis 21.03.2017

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 4/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen zum Umsatzsteuerrecht
  • Rechnungstellung und Rechnungsberichtigung im Lichte der neuen Rechtsprechung
  • Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei „gemischt-genutzten“ Gebäuden
  • Unrichtiger und unberechtigter Steuerausweis

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Michael Busch, Richter am Finanzgericht, Dipl.-Finanzwirt (FH) Simon Hartmann, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Teresa Urban, Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen zum Umsatzsteuerrecht
Besprochen werden insbesondere

  • Vorsteuerabzug von Holdinggesellschaften bei Erwerb von Tochtergesellschaften,
  • Sale-and-lease-back Geschäfte als Mitwirkung bei bilanzieller Gestaltung,
  • Neues zur Steuerfreiheit von Umsätzen im Zahlungs- und Überweisungsverkehr,
  • Voraussetzungen für die Steuerbefreiung bei dem Betrieb einer Mensa,
  • Regelsteuersatz bei Hotelparkplätzen,
  • EuGH-Vorlagen zum Vorsteuerabzug aus Anzahlungen und zur Berichtigung bei Nichtaus­führung der Leistung,
  • unternehmerische Mindestnutzung bis 2015,
  • Vorsteuerabzug von Kapitalgesellschaften im Gründungsstadium,
  • Vorsteueraufteilung bei einem Blockheizkraftwerk,
  • Angabe des Bestimmungsorts in Rechnungen für innergemeinschaftliche Lieferungen.

Rechnungstellung und Rechnungsberichtigung im Lichte der neuen Rechtsprechung
Dieser Problemkreis wird den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft bilden.
Ein hinreichend bekanntes Praxisproblem bei Umsatzsteuer­prüfungen ist Folgendes: Eine Rech­nung erfüllt nicht sämtliche Former­fordernisse des § 14 UStG. Sodann versagte die Finanzbehörde bislang den Vorsteuerabzug zum eigentlichen Leistungszeitpunkt. Wird die fehlerhafte Rechnung berichtigt, führt dies zum Vorsteuerabzug, aber erst zu dem Zeitpunkt, in dem die berichtige Rech­nung vorliegt. Die Folge sind temporäre Verschiebungen - damit ein „unechtes“ Mehr­ergebnis (Michel, DB 2017 S. 216 Tz. III.1) - wodurch jedoch häufig Zinsen i. S. des § 233a AO entstehen (So bislang auch BFH, Urteil v. 24.8.2006 V R 16/05, BStBl 2007 II S. 340), die eine echte wirtschaftliche Be­lastung darstellen.
Es war jedoch bereits in der Vergangenheit erkennbar, dass der EuGH hierbei eine andere Rechtsansicht vertritt (EuGH, Urteile v. 15.7.2010 C-368/09 (Pannon Gép Centrum kft), BFN/NV 2010 S. 1762; v. 8.5.2013 C‑271/12 (Petroma Transports), DB 2013 S. 1213), was er durch seine jüngste Recht­sprechung bestätigte (EuGH, Urteile v. 15.9.2016 C-518/14 (Senatex), DStR 2016 S. 2211; v. 15.9.2016 C-516/14 (Barlis 06), DStR 2016 S. 2216). Diese Recht­sprechung ist für die tägliche Beratungs­praxis in hohem Maße praxisrelevant. Beim Vorliegen der materiellen Voraussetzungen des Vorsteuerabzuges werden die formellen Anforderungen (insbe­sondere Rechnungsform) herabge­setzt. Der BFH hat sich der Auffassung des EuGH in weiten Teilen angeschlossen (BFH, Urteil v. 20.10.2016 V R 26/15, BFH/NV 2017 S. 252).

Aufteilung des Vorsteuerabzugs bei „gemischt-genutzten“ Gebäuden
Bei Unternehmern, die sowohl steuerfreie als auch steuerpflichtige Umsätze tätigen, können Vorsteuerbeträge nach § 15 Abs. 4 UStG nur teilweise beansprucht werden. Der EuGH und der BFH haben sich umfassend zur Frage des Aufteilungsmaßstabes geäußert.
Mit Blickwinkel auf diese neue Rechtsprechung wird die Vorsteueraufteilung im Speziellen für ge­mischt-genutzte Gebäude anhand von Beispielen aufgezeigt.

Unrichtiger und unberechtigter Steuerausweis
Der unrichtige oder unberechtigte Steuerausweis nach § 14c UStG nimmt in der Praxis immer mehr an Bedeutung zu; vor allem auch weil das besondere Augenmerk in der Betriebsprüfung auf die Vorschrift gerichtet ist. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Regelung des § 14c UStG. Thematisiert werden dabei auch die Besonderheiten, die im Falle der Rechnungsberichtigung einer § 14c UStG-Steuer zu beachten sind.

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Gebäude auf fremdem Grund und Boden bei Angehörigen
  • Neues BMF-Schreiben zu haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen
  • Privilegien für Elektro- und Hybridfahrzeuge

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung
Dargestellt werden insbesondere Urteile zu diesen Themen:

  • Tägliches Auszählen einer offenen Ladenkasse
  • Keine Steuerermäßigung für vertragsgemäße Kapitalauszahlung aus einem Pensionsfonds der betrieblichen Altersversorgung
  • Gemeinsame Nutzung eines Arbeitszimmers durch Ehegatten oder mehrere Steuerpflichtige
  • Steuerliche Behandlung der Bonusleistungen einer Krankenkasse
  • Selbstbehalt bei einer privaten Krankenversicherung
  • Vermietung eines Einkaufszentrums kein Gewerbebetrieb
  • Betrieb des Entleihers keine erste Tätigkeitsstätte des Leiharbeitnehmers
  • Aufwendungen für beruflich veranlasste Feiern
  • Aufwendungen für die Erneuerung einer Einbauküche in einer vermieteten Wohnung
  • Doppelte Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen
  • Berufsausbildung durch berufsbegleitendes Studium beim Kindergeld
  • Wahlrecht und Widerruf bei § 37b EStG

Gebäude auf fremdem Grund und Boden bei Angehörigen
Gerade zwischen Ehegatten bereiten die steuer- und eigentumsrechtlichen Grundsätze im Grundstücksbereich teilweise erhebliche Probleme. Oftmals wird der Grund und Boden eines Angehörigen bebaut bzw. ein bestehendes Gebäude ausgebaut, ohne sich über die steuer­rechtlichen Folgewirkungen im Klaren zu sein. Wer darf was bilanzieren? Wie erfolgt die Ab­schreibung? Sind später stille Reserven zu besteuern?

Neues BMF-Schreiben zu haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen
In jüngster Zeit hat die Rechtsprechung einige wichtige Entscheidungen zu den haushaltsnahen Dienst­leistungen und Handwerkerleistungen getroffen und der bis­herigen Verwaltungs­meinung (BMF, Schreiben v. 10.1.2014 IV C 4 - S 2296-b/07/0003 :004, BStBl 2014 I S. 75) widersprochen. Das BMF hat das bis­he­rige Anwendungsschreiben zu § 35a EStG überarbeitet. Die Neu­fas­sung wurde am 9.11.2016 (BMF, Schreiben v. 9.11.2016 IV C 8 - S 2296-b/07/0003 :008, BStBl 2016 I S. 1213) veröffentlicht. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft werden die wich­tig­sten Än­de­rungen der Verwaltungsauffassung dargestellt.

Privilegien für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Im Hinblick auf eine umweltbewusste Zukunft spricht sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag für die Förderung der Elektromobilität aus und hat in jüngster Vergangenheit ein breites Maßnahmenbündel geschaffen, um Anreize für die - noch immer vergleichsweise kostenintensive - Anschaffung eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs zu geben.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft werden folgende drei Maßnahmen näher beleuchtet:

  • Besonderheiten bei der Ermittlung der privaten Nutzung eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs
  • Kaufprämie
  • Steuerbefreiungs- und Pauschalierungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Elektro- oder Hybridfahrzeugen