• 21.06.2022

Beratungspraxis 7/2022

Neufang Akademie Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis

Die Arbeitsgemeinschaft wird ent­weder ge­lei­tet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Marko Pircher, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Franz Schmid, Rechtsanwalt.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Übertragung § 6b EStG-Rücklage und Bin­dungs­wir­kung
  • Fälligkeitserfordernis bei regelmäßig wie­der­keh­ren­den Ein­nah­men und Aus­ga­ben
  • Zurechnung eines Gewinns aus einer Sperr­frist­ver­letz­ung bei einer Real­teil­ung
  • Ehegattenübergreifende Verlustverrechnung bei Ein­künf­ten aus Ka­pi­tal­ver­mö­gen und Nicht­an­rech­en­bar­keit aus­län­di­scher Quel­len­steuer
  • Übertragung des Kinderfreibetrags bei in nicht­ehe­li­cher Le­bens­ge­mein­schaft le­ben­den El­tern­teilen
  • Ist die Abgeltungsteuer ver­fas­sungs­wid­rig?
  • Keine Handwerkerleistung für sta­ti­sche Be­rech­nun­gen eines Sta­ti­kers
  • Hinzurechnung von Miet- und Pacht­zins­en nach § 8 Nr. 1 GewStG
  • Zeitpunkt der Antragstellung für die Op­tions­ver­schon­ung

Aktuelle steuergesetzliche Entwicklungen
Aktuell sind mehrere steuerliche Gesetze in der finalen Phase, nämlich das

  • Vierte Corona-Steuerhilfegesetz, das
  • Zweite Gesetz zur Änderung der Ab­ga­ben­ord­nung und des Ein­führ­ungs­ge­setz­es zur Ab­ga­ben­ord­nung und das
  • Steuerentlastungsgesetz 2022 mit der all­seits be­kann­ten ein­ma­li­gen Ener­gie­preis­pau­scha­le.

Die sich daraus ergebenden recht­li­chen Än­de­run­gen - soweit diese für den Be­ra­ter mit­tel­stän­di­scher Un­ter­neh­men re­le­vant sind - werden im Bei­trag dar­ge­stellt. Ein be­son­der­es Au­gen­merk wird dabei auf die sog. ein­ma­li­ge Ener­gie­preis­pau­scha­le (§§ 112 ff. EStG) ge­legt.

Berichtigung von Erklärungen nach § 153 AO
Ein Steuerpflichtiger unterliegt der Wahr­heits­pflicht: So hat er gemäß § 90 AO die Pflicht die für die Be­steu­er­ung er­heb­li­chen Tat­sachen voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß of­fen­zu­le­gen. Eben­so sind die An­ga­ben in den Steuer­er­klärun­gen nach § 150 Abs. 2 AO wahr­heits­ge­mäß nach bes­tem Wis­sen und Ge­wis­sen zu machen. Doch was pas­siert, wenn eine Er­klä­rung nach bes­tem Wis­sen und Ge­wis­sen an­ge­fer­tigt wurde, sich aber nach­träg­lich als feh­ler­haft he­raus­stellt? Die sich aus den o. g. Vor­schrif­ten er­ge­ben­de Wahr­heits­pflicht bleibt durch die Re­ge­lung des § 153 AO auch nach Ab­ga­be der je­wei­li­gen Er­klä­rung be­ste­hen. Doch er­fasst diese Vor­schrift auch den Fall, dass die Fi­nanz­be­hör­de die Er­klä­rung zu Guns­ten des Man­dan­ten falsch aus­wer­tet? Besteht so­dann eine Be­rich­ti­gungs­pflicht? Diese und wei­te­re Fra­gen werden im Beitrag praxis­nah be­ant­wor­tet.

Es bestehen drei Möglichkeiten, an dieser Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen:

  1. Video-Seminar: Die Videos werden vo­raus­sicht­lich ab dem 11.7.2022 online verfügbar sein.
  2. Webinar: Den Termin für das Webinar und den Link zur Teil­nah­me finden Sie künf­tig bei Neufang Online:
    https://online.neufang-akademie.de/webinars
  3. Präsenzveranstaltung: Eine vorherige An­mel­dung zu un­ser­en Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen ist nicht mehr er­for­der­lich. Die Ter­mi­ne finden Sie auf dieser Seite:
    https://www.neufang-akademie.de/termine

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