• 03.06.2024

Beratungspraxis 7/2024

Neufang Akademie Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis

Die Arbeitsgemeinschaft wird ent­weder ge­lei­tet durch Steffen Hölzle, Rich­ter am Finanz­gericht, Dr. Peter Merz, Rich­ter am Finanz­gericht oder Franz Schmid, Rechts­anwalt.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Elektronisch übermittelte Voll­mach­ten an die Finanz­be­hör­den
  • Maßgebender Einspruch bei Verlust­fest­stel­lungs­be­scheid und Steuer­be­scheid
  • Teilerlass von be­rufs­för­dern­den Dar­lehen führt zu Ar­beits­lohn
  • Steuerbefreiung nach § 8b Abs. 4 Satz 6 KStG für einen Block­er­werb
  • Zerlegung eines Gewerbe­steuer­mess­be­trags bei mehr­ge­meind­licher Be­triebs­stätte
  • Einbringungsbedingter Übergang des Gewerbe­ver­lus­tes von einer Ka­pi­tal- auf eine Per­so­nen­ge­sell­schaft
  • Verlustabzugs­ver­bot gemäß § 4 Abs. 6 Satz 6 UmwStG bei Ver­schmel­zung mit steuer­licher Rück­wir­kung
  • Jastrowsche Klausel im Ber­li­ner Tes­ta­ment - Be­steue­rung eines be­tag­ten Ver­mächt­nis­ses

Das Realsplitting
Bei der Trennung und Scheidung von Ehegatten und der häufig damit einhergehenden Verpflichtung eines der (ehemaligen) Ehegatten zur Leistung von Unterhalt gegenüber dem anderen stellt sich die Frage, ob und - wenn ja - unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe solche Unterhaltsleistungen einkommensteuerrechtlich abzugsfähig sind. Liegen außergewöhnliche Belastungen vor? Kommt das sog. Realsplitting zum Tragen? Ist es überhaupt sinnvoll, das Realsplitting zu beantragen? Macht es aus steuerlicher Sicht sinn, ggf. teilweise auf die Möglichkeit des Realsplittings zu verzichten? Diese und andere Frage rund um die Thematik Unterhalt nach Scheidungen stellen wir im Rahmen des Beitrag dar.

Zweifelsfragen des vorläufigen Rechtsschutzes
Mit dem Rechtsmittel des Einspruchs kann der Mandant Rechtsfehler des Bescheides anfechten und eine Korrektur dieser erwirken. Doch häufig vergeht viel Zeit zwischen dem Einlegen des Einspruchs und der eigentlichen Entscheidung über diesen. In dieser Zeit wird die Vollziehung des Verwaltungsaktes nicht gehemmt, d. h. die festgesetzte Steuer wird beispielsweise zur Zahlung fällig. Um diese Zahlung zu verhindern und um die rechtsschutzsuchenden Bürger vor faktischen Nachteilen zu schützen, enthält das steuerliche Verfahrensrecht als Formen des vorläufigen Rechtsschutzes die Rechtsinstitute der Aussetzung der Vollziehung, kurz AdV (§ 361 AO, § 69 FGO) und der einstweiligen Anordnung (§ 114 FGO). Mit diesen können also jeweils vorläufige Entscheidungen getroffen werden, solange das sog. Hauptsacheverfahren (z. B. das Einspruchsverfahren oder ein Klageverfahren) noch nicht abgeschlossen ist. Die dabei entstehenden Praxishürden und Voraussetzungen, um überhaupt eine AdV zu erhalten, werden umfassend im Rahmen des Beitrags dargestellt, um unsere Mandanten bei solchen Verfahren rechtssicher beraten zu können.

Es bestehen drei Möglichkeiten, an dieser Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen:

  1. Video-Seminar: Die Videos werden vo­raus­sicht­lich ab dem 15.7.2024 online verfügbar sein.
  2. Webinar: Den Termin für das Webinar und den Link zur Teil­nah­me finden Sie künf­tig bei Neufang Online:
    https://online.neufang-akademie.de/webinars
  3. Präsenzveranstaltung: Eine vorherige An­mel­dung zu un­ser­en Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen ist nicht mehr er­for­der­lich. Die Ter­mi­ne finden Sie auf dieser Seite:
    https://www.neufang-akademie.de/termine

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