• 28.08.2022

Beratungspraxis 9/2022

Neufang Akademie Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis

Die Arbeitsgemeinschaft wird ent­weder ge­lei­tet durch Dr. Alexander Sommer, Rechts­an­walt/Fach­an­walt für Steu­er­recht, Dr. Philipp Kauffmann, Rechts­an­walt/Fach­an­walt für Steu­er­recht/Fach­an­walt für Straf­recht oder Franz Schmid, Rechts­anwalt.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Strafverteidigungskosten als Wer­bungs­kos­ten

Aktualisierung zum Recht der Selbstanzeige
Die einfache Formel „die letzten zehn Jahre richtigstellen und bezahlen“ gilt bei der Selbstanzeige leider nicht mehr. Bereits ab dem 1.1.2015 wurde das Selbstanzeigerecht mit dem „Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung vom 22.12.2014“ erheblich verschärft bzw. verteuert. Durch das „2. Corona-Steuerhilfegesetz“ vom 29.6.2020 wurde unter dem Deckmantel der Pandemie-/Krisenbekämpfung der Zeitraum der (absoluten) Straf­ver­fol­gungs­ver­jäh­rung für die Fälle der Regelbeispiele des besonders schweren Falls einer Steuerhinterziehung nach § 370 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 bis 6 AO vom bisher zweifachen der gesetzlichen Strafverfolgungsverjährung (damals 10 Jahre) auf das Zwei­ein­halb­fache der gesetzlichen Verjährung, also auf 25 Jahre, erweitert.

Daraus ergeben sich für die Praxis erhebliche Auswirkungen, die im Rahmen des Beitrags praxisnah aufgezeigt werden.

Risiken und Pflichten für die steuerberatenden Berufe nach dem Geldwäschegesetz
Deutschland galt lange Zeit als Geldwäscheparadies. Nach dem vernichtenden Ergebnis der Prüfung durch die Financial Action Task Force (nachfolgend: FATF) im Jahr 2010 steht Deutschlands Geldwäschepolitik in diesem Jahr vor einer erneuten Bewertung durch die FATF. Die im Spätsommer 2022 erwartete Veröffentlichung des Mutual Evaluation Report (MER) enthält die wesentlichen Feststellungen des Komitees sowie einen Maßnahmenkatalog und Handlungsempfehlungen für Deutschland. Bereits jetzt ist bekannt: In bestimmten Bereichen sind weiterhin erhebliche Verbesserungen erforderlich.

Die in den letzten Jahren deutlich verschärften Pflichten aus dem Geldwäschegesetz werden teilweise auch vom Berufsstand der Steuerberater noch unterschätzt. Steuerberater müssen sich daher zur Vermeidung von haftungs- und strafrechtlichen Konsequenzen umfassend mit den Rechten und Pflichten auseinandersetzen. Der Beitrag soll hier einen verständlichen Überblick für den Kanzleialltag geben.

Das Recht auf Akteneinsicht
Das Interesse an einer Akteneinsicht kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann es darum gehen, dass der Steuerpflichtige notwendige Unterlagen beim Finanzamt eingereicht, aber nicht zurückerhalten hat und er diese in den Akten des Finanzamts zu finden hofft. Aber auch im Falle eines Beraterwechsels kann es erforderlich werden, Akteneinsicht zu erhalten. Zudem kann sich auch in einem Erbfall die Notwendigkeit der Akteneinsicht ergeben, wenn durch die Einsicht in die Finanzamtsakten der Erbe in die Lage versetzt werden will, zutreffende und vollständige Steuererklärungen abzugeben.

Der Beitrag stellt dar, wann und wie ein Recht auf Akteneinsicht besteht bzw. durchgesetzt werden kann.

Es bestehen drei Möglichkeiten, an dieser Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen:

  1. Video-Seminar: Die Videos werden vo­raus­sicht­lich ab dem 20.9.2022 online verfügbar sein.
  2. Webinar: Den Termin für das Webinar und den Link zur Teil­nah­me finden Sie künf­tig bei Neufang Online:
    https://online.neufang-akademie.de/webinars
  3. Präsenzveranstaltung: Eine vorherige An­mel­dung zu un­ser­en Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen ist nicht mehr er­for­der­lich. Die Ter­mi­ne finden Sie auf dieser Seite:
    https://www.neufang-akademie.de/termine

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