Willkommen bei der Neufang Akademie

Neuigkeiten

Im Vorwort zu Beratungspraxis 7/2016 und Immer aktuell IV/2016 haben wir darauf hingewiesen, dass ein Zugriff auf Neufang Online künftig nur noch mit personalisierten Zugang möglich ist. Bis zum 15.8.2016 gab es eine Übergangsfrist, das heißt so lange war ein Zugriff mit den alten Zugangsdaten möglich.

Ab sofort ist ein Zugriff auf Neufang Online nur noch möglich, wenn Sie sich persönlich registriert haben. Diese Registrierung ist für alle Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaften im Abo-Preis enthalten.

So können Sie sich Ihren personalisierten Zugang einrichten und freischalten:

  1. Rufen Sie hierzu https://online.neufang-akademie.de auf. Ganz oben finden Sie den Menüpunkt „Registrieren“. Klicken Sie diesen an und geben Sie bitte Ihren vollständigen Daten ein. Klicken Sie auf „Absenden“.
  2. Sie erhalten unmittelbar eine Email mit, einem Bestätigungslink. Bestätigen Sie über diesen Link Ihre Email-Adresse. Sollten Sie keine Email erhalten, prüfen Sie bitte auch Ihren Spam-Filter.
  3. Nachdem Sie Ihre E-Mail-Adresse bestätigt haben, prüfen wir, ob Sie ein gültiges Abo haben und schalten Ihren Zugang spätestens nach zwei Werktagen frei.

Ein Vorteil der persönlichen Zugänge: Sollten Sie sowohl eine Mitgliedschaft in Beratungspraxis als auch in Immer aktuell haben, können Sie mit einem Zugang auf die Inhalte beider Arbeitsgemeinschaften zugreifen.

Eine Anleitung finden Sie auch in Beratungspraxis 2016 S. 382 und Immer aktuell 2016 S. 218. Die Dozenten in den jeweiligen Arbeitsgemeinschaften haben ebenfalls auf die neuen Zugangsdaten hingewiesen.

Newsletter 29.07.2016

Neufang Akademie News 14/2016

Die Themen der heutigen News sind:
  • Erbschaftsteuer
  • Einbringung von Wirtschaftsgütern gegen das Kapitalkonto II
  • Wiederholungsseminar: Kanzleiveräußerung, Kanzleinachfolge, Kanz­leierweiterung bei Steuer­be­ratern
  • Übergang zur „Liebhaberei“ und Wertsteigerungen

Erbschaftsteuer
In der Pressemitteilung vom 14/2016 vom 14.7.2016 hat das BVerfG eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass einstweilig das bisherige Gesetz weiter gilt. Deswegen sind Gestaltungen, in der Hoffnung durch die Fristüberschreitung entfällt die Erbschaftsteuer, nicht notwendig. Über­tragungen mit üblichen Rückfallklauseln für den Fall, dass das neue Recht zu einer niedrigeren Steuerlast führt, sind dagegen weiterhin sinnvoll.

Einbringung von Wirtschaftsgütern gegen das Kapitalkonto II
Erfolgt eine Einbringung aus einem Betriebsvermögen in das Gesellschaftsvermögen einer Personengesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten, dann gilt der Buchwertzwang (§ 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 oder Nr. 2 EStG) bzw. es besteht das Ansatzwahlrecht nach § 24 Abs. 2 UmwStG bei der Einbringung von Betrieben/Teilbetrieben. [mehr]

Behandlung der Altersvorsorge in der Schweiz
Mit dem Schreiben vom 27.7.2016 setzt die Verwaltung die Rechtsprechung des BFH um, die im Wesentlichen auf der Rechtsprechung des 3. Senats des Finanzgerichtes Baden-Württemberg beruht. [mehr]

Übergang zur „Liebhaberei“ und Wertsteigerungen
Entfällt die Einkunftserzielungsabsicht, liegt keine Betriebsaufgabe vor. Wertsteigerungen in der Zeit der Liebhaberei sind deswegen irrelevant. Als nachträgliche Betriebseinnahmen kann bei einer Veräußerung nur der Wert angesetzt werden, der zum Zeitpunkt des Übergangs zur Liebhaberei gegeben war. [mehr]

Newsletter 21.07.2016

Neufang Akademie News 13/2016

Die Themen der heutigen News sind:

  • Altersvorsorgeaufwendungen - Keine vorweggenommene Wer­bungs­kosten
  • Einführungsseminar für Berufsanfänger
  • Wiederholungsseminar: Kanzleiveräußerung, Kanzleinachfolge, Kanz­leierweiterung bei Steuer­be­ratern

Altersvorsorgeaufwendungen - Keine vorweggenommene Wer­bungs­kosten
Sage und schreibe fünf Jahre hat das BVerfG gebraucht, um über die Verfassungsbeschwerden zu entscheiden. Das Ergebnis vorweg: Die Verfassungsbeschwerden wurden nicht zur Ent­scheidung angenommen (BVerfG, Beschlüsse vom 14.6.2016 2 BvR 290/10, 2 BvR 323/10). [mehr]

Einführungsseminar für Berufsanfänger
Noch ein kurzer Hinweis auf die Seminare „Einführungsseminar Berufsanfänger“, welche
- vom 30.8. - 3.9.2016 in Calw
- vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw
stattfinden. Dies ist eines unserer Klassikerseminare, welches wir bereits seit über 25 Jahren anbieten. Derzeit sind nur noch wenige Plätze frei. Wie in jedem Jahr werden zwei Seminare angeboten.

Wiederholungsseminar - Kanzleiveräußerung, Kanzleinachfolge, Kanz­leierweiterung bei Steuer­be­ratern
Der richtigen Rechtsform ist nicht nur unter dem Aspekt der Haftung, sondern auch der Kanzlei­nachfolge eine erhebliche Bedeutung beizumessen. [mehr]

Newsletter 15.07.2016

Neufang Akademie News 12/2016

Die Themen der heutigen News sind:

  • Erbschaftsteuer - Wie geht es weiter?
  • Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
  • Verpächterwahlrecht
  • BFH verneint erneut Steuerbelastung bei gleitender Vermögens­über­gabe
  • EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanforderungen beim Vorsteuerabzug
  • Einführungsseminar für Berufsanfänger vom 30.8. - 3.9.2016 oder vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw

Erbschaftsteuer - Wie geht es weiter?
Erwartungsgemäß hat der Bundesrat am 8.7.2016 das vom Bundestag bereits beschlossene Gesetz blockiert und entschieden, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Dieser wird sich dann im Herbst mit dem Gesetz erneut beschäftigen. Die vom Bundesrat aufgegriffenen Punkte können aus unserer Sicht genau so wenig wie die beschlossenen Regelungen zum Verwaltungsvermögen überzeugen. Fatal ist, dass der Bundesrat die geplante Änderung des Bewertungsgesetzes hinsichtlich des Kapitalisierungsfaktors des § 203 BewG gleichfalls ablehnt, obwohl es aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus zu Überbewertungen im vereinfachten Ertragswertverfahren kommt. [mehr]

Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
Der BFH hat mit Urteil vom 9.6.2015 entschieden, dass Zinsen auf Rentennachzahlungen keine Einkünfte nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG, sondern solche nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG darstellen, die der Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) mit Günstigerprüfung unterliegen. [mehr]

Verpächterwahlrecht
Wird ein Betrieb im Wege der Generationennachfolge teilentgeltlich übergeben, geht das Ver­pächterwahlrecht (vgl. § 16 Abs. 3b EStG) auf den Erwerber über. Dies gilt bei Teilentgeltlichkeit selbst dann, wenn das Teilentgelt das Kapitalkonto übersteigt. [mehr]

BFH verneint erneut Steuerbelastung bei gleitender Vermögens­über­gabe
Erneut beschäftigte sich der BFH mit der sog. gleitendenden Vermögensübergabe und der Frage, ob § 6 Abs. 3 und Abs. 5 EStG im engen zeitlichen Zusammenhang anzuwenden sind. Der IV. Senat verteidigt dabei seine restriktive Auffassung entgegen der Finanzverwaltung und wendet sich damit explizit gegen den Nichtanwendungserlass. [mehr]

EuGH-Vorlagen zu Rechnungsanforderungen beim Vorsteuerabzug
Der BFH hat mit zwei aktuellen Beschlüssen dem EuGH im Wesentlichen die Frage vorgelegt, ob eine Rechnung mit der Adresse eines „Briefkastensitzes“ zum Vorsteuerabzug berechtigt. [mehr]

Einführungsseminar für Berufsanfänger vom30.8. - 3.9.2016 oder vom 6.9. - 10.9.2016 in Calw
Seit Jahren bewährt!
Ziel dieses Seminares ist es, den Berufsanfängern, welche im Aug./Sept. 2016 mit ihrer Ausbildung beginnen, einen Kurzüberblick über die Steuerarten zu geben und sie in die Lage zu versetzen, selbstständig eine Buchhaltung bearbeiten zu können. Deswegen wird die notwendige Theorie anhand praktischer Fälle vermittelt. [mehr]

Wir gehen nun davon aus, dass dies die letzten News vor den Ferien sind. Aber wer weiß schon, was im Steuerrecht überraschendes passiert? Trotzdem wünschen wir Ihnen schon heute einen erholsamen Urlaub bei bestem Wetter (ohne Steuerrecht und ungebetene Störungen durch die Kanzlei).